Informationen zur Taufe

Ablaufplan des Taufgottesdienst

Informationen zur Taufe in unserer Kirchengemeinde Wir als Gemeinde freuen uns, dass Eltern sich entscheiden, ihrem Kind von unserem Gott, dem Schöpfer von Himmel und Erde, zu erzählen und ihm mit Wort und Beispiel zu helfen, Jesus Christus nachzufolgen und in der Gemeinschaft der Kirche zu leben, zu der uns der Heilige Geist verbindet. Im Folgenden möchten wir einige Informationen über eine Taufe in unserer Gemeinde weitergeben. Wir hoffen damit, Fragen von Eltern, Paten und Großeltern möglichst umfassend zu beantworten.

Termine. Grundsätzlich sind Tauftermine frei wählbar. Rufen Sie rechtzeitig im Pfarramt an, um einen Termin miteinander abzustimmen, weil es Sonntage mit besonderen Gottesdiensten gibt, in denen keine Taufe stattfinden kann. Zu beachten ist auch, dass zwar in Berndorf jeden Sonntag Gottesdienst gefeiert wird, jedoch in Helmscheid nur am 1. und 3. Sonntag, in Mühlhausen am 2. und 4. Sonntag des Monats. Ferner bieten wir auch an, im Kindergottesdienst taufen zu lassen. Dieser findet monatlich samstags statt. Gerade wenn Paten von weit her anreisen, ist eine frühzeitige Terminabsprache hilfreich. Es ist nicht möglich, außerhalb dieser Gemeindegottesdienste Taufe zu feiern. Denn die Taufe bedeutet auch die Aufnahme des Kindes in die Gemeinde, so dass Gemeindeglieder bei der Taufe anwesend sein sollen.

Taufgespräch. Um den Gottesdienst miteinander vorzubereiten, persönlich zu gestalten und um die Eltern und die Familie näher kennen zu lernen, führe ich als Pfarrerin mit den Eltern ein Taufgespräch. Dazu komme ich gern zu den Familien nach Hause. Auch die Paten können an diesem Gespräch teilnehmen, was aber nicht zwingend notwendig ist. In diesem Gespräch können Eltern und Paten Wünsche bzgl. der Gestaltung des Gottesdienstes (Lieder, Beteiligung von Familienangehörigen und Paten) äußern und offene Fragen mit mir klären. Ich bemühe mich, auch ältere Geschwister im Gottesdienst zu beteiligen, z.B. mit dem Eingießen des Taufwassers in die Taufschale.

Taufspruch. Es ist üblich, einen Taufspruch für das Kind auszusuchen. Dies ist ein biblisches Wort, das den Täufling auf seinem Lebensweg begleiten möge. In der Regel wird über diesen Taufspruch eine Ansprache während des Gottesdienstes gehalten. Gern dürfen die Eltern den Taufspruch aussuchen. Eine gute Zusammenstellung von geeigneten Taufsprüchen finden Sie unter www.taufspruch.de. Während des Taufgespräches können wir aber auch noch gerne gemeinsam über eine Auswahl ins Gespräch kommen.

Taufkerze. In unserer Gemeinde ist es üblich, dass nach der Taufe eine Kerze für das Kind angezündet wird. Diese Taufkerze soll das getaufte Kind an seine Taufe erinnern. Viele Eltern bringen eine solche Kerze selbst zum Gottesdienst mit. Oft gestalten sie, die Paten oder andere aus der Familie diese Kerze selbst mit dem Namen des Kindes, dem Taufdatum, christlichen Symbolen und anderem mehr. Manche Familien bestellen aber eine solch individuell angefertigte Kerze auch im Internet. Wir als Kirchengemeinde können Ihnen auch eine Taufkerze zur Verfügung stellen, wenn Sie dies wünschen. Das ist z.Zt. eine schlichte Kerze mit einem farbigen Druck. Der Name Ihres Kindes wird von uns mit Wachs noch hinzugefügt.

Benötigte Unterlagen. Wir brauchen vom Täufling eine Geburtsbescheinigung (für religiöse Zwecke) des zuständigen Standesamtes. Diese wird oft bereits mit der Anmeldung des Kindes beim Standesamt ausgehändigt. Wohnen die Eltern und der Täufling nicht in Berndorf, Helmscheid und Mühlhausen, so brauchen wir für das Kind ein sogenanntes Dimissoriale zur Taufe. Das ist eine pfarramtliche Bescheinigung, dass das für das Kind zuständige Pfarramt damit einverstanden ist, dass das Kind in unserer Gemeinde getauft wird. Diese Bescheinigung ist kostenfrei im zuständigen Pfarramt des Wohnortes erhältlich.

Patenamt. Pate werden kann jeder getaufte und konfirmierte Christ, der Mitglied der (evangelischen) Kirche ist. Von den Paten des Kindes benötigen wir daher einen sogenannten Patenschein. Dies ist eine pfarramtliche Bescheinigung, dass der Pate Mitglied der evangelischen Kirche ist. Sie ist kostenfrei im zuständigen Pfarramt am Wohnort des Paten erhältlich. Ist ein von den Eltern ausgewählter Pate nicht in der Kirche, so kann dieser kein Patenamt im kirchlichen Sinne übernehmen.

Urkunden. Wir als Gemeinde stellen der Familie eine Taufurkunde aus. Die Paten bekommen entsprechend ebenfalls eine Urkunde von uns. Zudem ist es möglich, die Taufe im Stammbuch der Familie eintragen zu lassen (bzw. auf dem Blatt „Geburtsbescheinigung“, das für das Stammbuch gedacht ist). Ebenso erhält der Täufling ein kleines Geschenk zur Taufe von der Kirchengemeinde.

Kosten. Für Eltern und Paten entstehen keine Kosten. Der Organist am Taufsonntag wird von der Kirchengemeinde bezahlt, da die Taufe in einem regulären Hauptgottesdienst stattfindet. Blumenschmuck für den Altar wird grundsätzlich auch von der Gemeinde gestellt. Wenn Tauffamilien aber den Taufstein und entsprechend auch den Altar mit Blumen schmücken wollen, so bitten wir die Familien, dies zu veranlassen. Die Kosten dafür sind dann von den Familien zu tragen. Unsere Küsterinnen sind mit unseren Kirchen sehr vertraut. Sie beraten gern.

Fotografieren. Laut Kirchenvorstandsbeschluss ist es nicht gestattet, während des Gottesdienstes und auch während der Taufhandlung zu fotografieren (mit und ohne Blitz) und auch nicht Filmaufnahmen zu machen. Wir bitten Sie herzlich, sich an diese Bestimmung zu halten und dies auch Ihrer Familie und Ihren Gästen ans Herz zu legen. Wir wollen diesen Gottesdienst und die Taufe Ihres Kindes gemeinsam in der Kirche feiern und nicht erst später im Fotoalbum. Wir verstehen die Taufe, den Segen und die Gebete als Momente der Nähe Gottes, in denen wir mit Gott sprechen und ihn um seine Begleitung bitten. Fotografieren und Filmen stört in diesen Momenten sehr und lenkt von der Handlung an sich ab. Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Nach dem Gottesdienst ist genügend Zeit und Raum, um Fotos in der Kirche zu machen.